FDP Emsland-Süd

Rudolf Seiters und Jens Beeck referieren beim Bürgerempfang Holthausen-Biene

Lingener Tagespost - Lokales vom 21.10.2019
Von Johannes Franke

Lingen. Der ehemalige Bundesinnenminister Rudolf Seiters hat beim siebten Bürgerempfang im Lingener Ortsteil Holthausen-Biene das Ehrenamt als unverzichtbar bezeichnet. Millionen Menschen würden sich an den verschiedensten Stellen und in unterschiedlichen Vereinen, Verbänden, Städten und im Gemeinwesen ehrenamtlich engagieren.

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Der Bundestagsabgeordnete Jens Beeck (FDP) referierte über die Frage „Demokratie in der Krise?“ und ging unter anderem auf die bilateralen sowie multilateralen Verflechtungen und Verpflichtungen der Bundesrepublik Deutschland in der NATO, der Welthandelsorganisation WTO in einer globalisierten Welt näher ein. Den Wertekanon des Grundgesetzes nahm er zum Maßstab in der Innen- und Außenpolitik. Menschrechtskonventionen sehe er in drei Osteuropäischen Staaten nicht mehr gegeben.

Politik und Gesellschaft ständen vor Herausforderungen und „drastischen Umbrüchen“, die unter anderem den Wettbewerb, die Berufs- und Arbeitswelt betreffe. „Da kommt was auf uns zu“, formulierte der Politiker. Medien als „fünfte Gewalt“ würden heute verkürzt berichten und unter dem Aspekt „Schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten“ für geringere Transparenz der Informationen sorgen. Politik bedeute Kompromissfindung, jedoch seien es heute oft „faule Kompromisse“. Manche Politikfelder seien nicht mehr am Ausgleich orientiert, sondern würden polarisiert. Sein Appell „wachsam bleiben“ stimmte nachdenklich, „denn was in 70 Jahren aufgebaut wurde, ist eine fortzuführende Aufgabe für alle.“

1. Start-Up und Unternehmensforum in Meppen - Neue Veranstaltungsreihe im Emsland

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Meppen. Sind Start-ups die Lösung für die Herausforderungen des Mittelstands? Lösungsansätze für ein erfolgreiches Miteinander“, so lautet der Titel der neuen Veranstaltungsreihe der Friedrich-Naumann-Stiftung und der Cornexion GmbH aus Meppen. Die Auftaktveranstaltung findet am Donnerstag, den 21. November ab 17.00 Uhr im alten Güterbahnhof in Meppen statt. Als Gäste werden u.a. Marc-Andre Burgdorf in seiner neuen Funktion als Landrat Emsland, der Bundestagsabgeordnete Jens Beeck und Paul Maria Hülsmann, Founder & CEO der FINEXITY AG erwartet. Kooperationspartner dieser Veranstaltung sind die Emsland GmbH und die Wachstumsregion Ems-Achse e.V.

Die Mission lautet: Start-ups mit den Mittelstand zu verbinden. Dazu soll es ab den 21. November eine neue Veranstaltungsreihe der Friedrich-Naumann-Stiftung und der Cornexion GmbH geben. Diese Veranstaltungsreihe findet zukünftig zweimal im Jahr statt. Zum einen soll durch Nutzung des Start-ups Know-hows der emsländische Mitteltand unterstützt werden. Und zum anderen wird den Start-up-Gründern ein echter Mehrwert geschaffen. Ziel ist natürlich auch eine verstärkte Ansiedlung von Start-ups und die Start-up Kultur im Landkreis Emsland zu fördern. Andreas Bernaczek, CEO der Cornexion GmbH, erklärte: „Beide Seiten können voneinander profitieren, wenn sie offen für Partnerschaften, neue Ideen und Denkansätze sind. Unternehmer und Gründer sind beide innovativ in dem was sie tun, bewegen sich aber noch in verschiedenen Welten.“ Ingo Lüttecke, Programm-Manager der Friedrich-Naumann-Stiftung, freut sich auf die Veranstaltung und ergänzte, dass gerade in den Bereichen Start-ups und Digitalisierung noch viel Potenzial stecke.

Bei der Auftaktveranstaltung am 21. November wird Paul-Maria Hülsmann, Founder & CEO der FINEXITY AG, Einblicke in sein Start-up-Unternehmen geben und beschreibt wie er die Immobilienbranche revolutionieren möchte. Im Rahmen eines weiteren Vortrags wird Andreas Bernaczek einen Markteinblick in das Thema „Start-ups in Deutschland“ geben. Dr. Lorenz Jellinghaus, Rechtsanwalt & Partner der LUTZ | ABEL Rechtsanwalts PartG mbB, stellt die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit zwischen Start-ups und Mittelstand in der Praxis vor. Nina von Kayser, Referentin beim Bundesamt für Wirtschaft, berichtet über das INVEST Förderprogramm Wagniskapital. Im Anschluss dieser Vorträge gibt es eine Podiumsdiskussion mit dem Titel „Start-ups und die Politik–wie schaffen wir bessere Rahmenbedingungen für Start-ups in der ländlichen Region?“ Auf dem Podium sitzen Marc-Andre Burgdorf (zukünftiger Landrat Emsland), Jens Beeck (Mitglied des Bundestages), Heidi Ricke von der Emsland GmbH, Dr. Dirk Lüerßen von der Wachstumsregion Ems-Achse e.V. und Paul-Maria Hülsmann (CEO der FINEXITY AG).

Die Veranstaltung ist kostenlos. Um eine Anmeldung wird allerdings auf der Internetseite gebeten: https://shop.freiheit.org/#!/Veranstaltung/mklc5

MdB Jens Beeck besucht CORNEXION

Pressemitteilung der Cornexion GmbH

Andreas Bernaczek CORNEXION, Jens Beeck Bundestagsabgeordneter, Bernhard Nienaber Beisitzer FDP Emsland Nord, Jens Menke CORNEXION, Hans Michael Goldmann Bundestagsabgeordneter a. D., Vanessa Overhoff Vorsitzende FDP Geeste und Ingo Lüttecke Friedrich Naumann Stiftung (v.l.n.r.).<br />
Foto: Jonas Golkowski stv. Vorsitzender FDP Meppen
Andreas Bernaczek CORNEXION, Jens Beeck Bundestagsabgeordneter, Bernhard Nienaber Beisitzer FDP Emsland Nord, Jens Menke CORNEXION, Hans Michael Goldmann Bundestagsabgeordneter a. D., Vanessa Overhoff Vorsitzende FDP Geeste und Ingo Lüttecke Friedrich Naumann Stiftung (v.l.n.r.).

Foto: Jonas Golkowski stv. Vorsitzender FDP Meppen
Am 07. Oktober 2019 waren unter anderem der Bundestagsabgeordnete Jens Beeck, Hans Michael Goldmann, Bundestagsabgeordneter a. D. und Ingo Lüttecke, Programmmanager bei der Friedrich Naumann Stiftung zu Gast bei CORNEXION, um sich über das Konzept und die Aktivitäten zu informieren.

Aufhänger des Treffens war das Thema „Innovationsförderung im ländlichen Raum“. Jens Menke und Andreas Bernaczek erklärten, was zukünftig digital passiert. Sie stellten dabei heraus, dass die Digitalisierung neue Perspektiven für mittelständische Unternehmen und Start-ups ermöglicht. „Beide Seiten können voneinander profitieren, wenn sie offen für Partnerschaften, neue Ideen und Denkansätze sind“, so Andreas Bernaczek. Unternehmer und Gründer sind beide innovativ in dem was sie tun, bewegen sich aber noch in verschiedenen Welten.

Das typische Großstadtthema „Start-ups“ ist vor allem in ländlichen Regionen noch nicht sehr ausgeprägt. „CORNEXION bringt das Potenzial auch in Regionen wie das Emsland“, ergänzt Jens Menke.

Zum Ende verlief das Gespräch in Richtung der nächsten Netzwerkveranstaltung, bei der Jens Beeck als Podiumsteilnehmer ebenfalls dabei ist. In der emsländischen Stadt Meppen findet im November das 1. Start-up und Unternehmensforum in Kooperation mit der Friedrich Naumann Stiftung statt. Die Veranstaltung bringt regionale und überregionale Unternehmer, Start-ups, Szenekenner, Förderer sowie Investoren zusammen.

FDP fordert vollständigen Schießbetrieb für WTD Meppen

Jens Beeck erkundigte sich auch im letzten Jahr beim Moorbrand direkt vor Ort.
Jens Beeck erkundigte sich auch im letzten Jahr beim Moorbrand direkt vor Ort.
Meppener Tagespost - Emsland von 19,09,2019
Von Hermann-Joef Mammes

Meppen. Die beiden FDP-Bundestagsabgeordneten Christian Sauter und Jens Beeck haben die Wehrtechnische Dienststelle 91 in Meppen besucht: "Im Gespräch vor Ort wurden die Bemühungen deutlich, die Ankündigungen bei Personal und Gerät zeitnah umzusetzen", sagte Beeck anschließend bei einem Pressegespräch in Meppen.

Leider habe die Bundeswehr dies bisher noch nicht vollständig umgesetzt. Damit seien die Voraussetzungen für den vollen Schießbetrieb (Stufe 5) immer noch nicht gegeben. "Deshalb ist es aus meiner Sicht vollkommen richtig, den Schießbetrieb noch nicht wieder auf das Moor auszuweiten", sagte Beeck. Nach Ansicht des 49-Jährigen müssten die restlichen Verbesserungen so schnell wie möglich umgesetzt werden. "Nur so kann die Bundeswehr das Vertrauen bei den Menschen vor Ort zurückgewinnen." Dafür müsse die Bundeswehr ihre Zusicherungen umsetzen. Für ihn seien dabei zuverlässiges Gerät genauso wichtig wie eine bessere Information und Kommunikation. "Gerade auf diesem Sektor hat sich glücklicherweise einiges getan", sagte Beeck der Redaktion.

Der FDP-Bundestagsabgeordnete Christian Sauter wies ebenfalls darauf hin, dass der jetzige Schießbetrieb (Stufe 4.1.) nur eingeschränkt möglich sei. "Der baldige Eintritt in die fünfte Stufe und die damit verbundene Wiederaufnahme eines uneingeschränkten Schieß- und Sprengbetriebs in der WTD 91 ist für die Bundeswehr jedoch von entscheidender Bedeutung." Leider mussten die FDP-Abgeordneten von den Verantwortlichen der WTD 91 erfahren, dass es noch keinen gesicherten Zeitpunkt gibt, wann der Schießbetrieb wieder uneingeschränkt durchgeführt werden kann.

Sauer sieht dies durchaus skeptisch: "Bereits seit Monaten kommt es zu Verzögerungen bei mehreren hundert Prüfungen, die die WTD 91 für die Bundeswehr durchführen soll." Damit verzögerten sich bestimmte Beschaffungsvorhaben. Diese Tests seien aber für die Sicherheit der Soldaten erforderlich. "Es ist dringend notwendig, die WTD so auszustatten, insbesondere personell, dass sie die seit dem Moorbrand gestiegenen Anforderungen leisten kann", sagte der 39-Jährige. Durch den eingeschränkten Schieß- und Sprengbetrieb verzögerten sich wichtige Projekte bzw. die volle Einsatzbereitschaft einzelner Systeme. Diese seien aber wichtig, um die verstärkte Einsatzbereitschaft der Bundeswehr sicherzustellen. "Die Bundesregierung ist in der Pflicht, die notwendige personelle, finanzielle und materielle Unterstützung der WTD in Meppen bereitzustellen", ergänzte Sauter.

FDP Emsland-Süd stellt Weichen für die Zukunft - Ordentlicher Ortsparteitag in Lingen

FDP Emsland-Süd
FDP Emsland-Süd
Lingen. Auf dem diesjährigen Ortsparteitag der FDP Emsland-Süd haben die Freien Demokraten mit der Planung für die Kommunalwahl 2021 begonnen. Als Gastredner war der neue FDP-Landtagsabgeordnete Thomas Brüninghoff aus Nordhorn zu Gast. Außerdem standen einige Nachwahlen für den Vorstand des Ortsverbands auf der Tagesordnung.

Im Herbst 2021 finden sehr wahrscheinlich die nächsten Kommunalwahlen in Niedersachsen statt. Damit werden auch im Landkreis Emsland alle Gemeinde- und Ortsräte, Samtgemeinde- und Stadträte sowie der Kreistag im Emsland neu gewählt. „Wir Freien Demokraten möchten nach den starken FDP-Ergebnissen hier im Emsland, insbesondere bei der Bundestagswahl 2017 und der Europawahl 2019, auch bei der anstehenden Kommunalwahl überzeugen“, so der Vorsitzende Dirk Meyer aus Lingen. Umso mehr freute es ihn, dass so viele neue und auch junge Personen auf dem Ortsparteitag der FDP Emsland-Süd erschienen sind. „Unser Ziel ist es möglichst in allen emsländischen Kommunen mit mindestens einem FDP-Kandidaten zu kandidieren“, so Meyer weiter. Derzeit arbeite man am Kommunalwahlprogramm 2021.

Aufgrund der Wahlergebnisse für die FDP bei der diesjährigen Europawahl wechselte der Rotenburger Jan-Christoph Oetjen vom Niedersächsischen Landtag in das Europaparlament. Thomas Brüninghoff aus Nordhorn war der erste Nachrücker und ist deshalb seit dem 18. Juni neu im Landtag. Er hat die Funktion als Sprecher für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie für Raumordnung wahrgenommen. Er berichtete über seine ersten Wochen in Hannover und freut sich auf die kommenden Aufgaben. Neben dem emsländischen Bundestagsabgeordneten Jens Beeck aus Lingen haben die Freien Demokraten jetzt bereits den zweiten hauptamtlichen Abgeordneten aus dieser Region.

Aufgrund des Mitgliederzuwachses im FDP Ortsverband Emsland-Süd standen einige Nachwahlen auf dem Programm. Den geschäftsführenden Vorstand um Dirk Meyer (Vorsitzender), Ingo Lüttecke (Stv. Vorsitzender und Schatzmeister) und Johannes Lamping (Schriftführer) unterstützen jetzt vier weitere Personen. Für die Gemeinde Geeste wurden Vanessa Overhoff als neue Vorsitzende und Julian Hannemann als neuer stellvertretener Vorsitzender gewählt. Stefan Wehrs ist neuer stellvertretender Vorsitzender für die Stadt Haselünne und Jonas Golkowski neuer stellvertretender Vorsitzender für die Stadt Meppen. Ferner ist Golkowski auch Vorsitzender der Jungen Liberalen (JuLis) Ems-Vechte, welche sich im letzten Jahr neu gegründet haben. Bei allen anderen Orten gab es keine Veränderungen.

Lingener Inklusionsgruppe Schnorchies ist ein starkes Team

Jens Beeck unter Wasser.
Jens Beeck unter Wasser.
Lingener Tagespost - Lokales vom 28.08.2019
Von Jessica Lehbrink

Lingen. Jeden Samstag um 14 Uhr treffen sich im Lingener Schwimmbad Linus Wasserwelten die "Schnorchies" - der Inklusionsclub für Kinder und Jugendliche sowie ihre Eltern der Tauchsport Gemeinschaft Lingen (TSG). Der Spaß kommt natürlich nicht zu kurz. Vor allem aber geht es hierbei um Teamgeist.

Das Wasser im Sportschwimmerbecken ist etwas frisch. Erst einmal nur mit den Zehen eintauchen.

"Je nachdem worauf die Kinder Lust haben und was wir mit ihnen vorhaben, gehen wir einmal ins Sportbecken, beim nächsten Mal dann wieder in das Spaßbad. Da können die Kids immer mitentscheiden", berichtet Achim Tüchter. Seine Frau Monika und er sind selbst Mitglieder der TSG Lingen und auch die Initiator der "neuaufgelegten" Gruppe, in der Aussehen, Behinderung oder andere Merkmale keine Rolle spielen. "Monika und ich sind vor zweieinhalb Jahren in den Verein eingetreten. Ihr wurde dann das Angebot gemacht, die Schnorchies zu übernehmen", erzählt er. Auch Achim Tüchter hatte großen Spaß mit der Inklusionsgruppe zu agieren. So wurde das Ehepaar auch für den Schwimm- und Schnorchelclub zu einer gemeinsamen Angelegenheit.

Sie krempelten einiges um, integrierten noch mehr Wasserspiele und andere Aufgaben mit Schwimmspielzeugen, bei denen es vor allem gilt, sie im Team zu lösen. "Teamarbeit ist einer der wichtigsten Sachen in unserer Gruppe", sagt Monika Tüchter. Es werde aber auch individuell auf die Kids eingegangen. "Manche fragen ganz speziell danach, ob sie Bahnen schwimmen dürfen, oft sogar, um die vorher gemessene Zeit zu unterbieten. Sie entwickeln richtigen Ehrgeiz", erläutert ihr Mann.
"Der Sinn von Inklusion"

Nicht nur die Eltern dürfen ihre Kinder gerne ins Wasser begleiten. Auch die Achim und Monika Tüchter gehen mit hinein. Sie wissen, dass es dabei hilft, eine bessere Bindung zu den Trainern und zum Wasser aufzubauen. Das langjährigste Vertrauen haben Jennifer Görke und Timo Werning. Sie sind bereits von Beginn an bei den Schnorchies dabei. "Das Bahnenschwimmen und Tauchen gefällt mir besonders gut", sagt Jennifer verschmitzt. "Und auch das Eis essen", fügt sie mit einem noch breiteren Lächeln hinterher.Überhaupt haben sich die Kinder und Jugendlichen in die TSG Lingen eingefügt, betrachten sich selbst als vollwertiges Mitglied des Gesamtvereins, meint Achim Tüchter: "Das ist der Sinn von Inklusion."

Auch das ist laut den Tüchters Teil des Gemeinschaftlichen: Nach dem Training noch Zeit miteinander verbringen, sogar gemeinsame Ausflüge. Als nächstes geht es für neun der 15 Schnorchies vom 4. bis zum 6. September in die Hauptstadt: Berlin. Die Freude darauf ist schon groß, hat die Gruppe doch sogar eine persönliche Einladung bekommen, und zwar von Lingens Politiker und Mitglied des Deutschen Bundestages, Jens Beeck. Einen vorherigen Termin und ein Gespräch mit den Eltern konnte Beeck aus terminlich Gründen zuvor leider nicht einhalten, kündigte dafür aber eine Einladung nach Berlin an. "Und daran hat er sich gehalten.", betont Achim Tüchter. Schnell war ein Termin gefunden und auch die Schulen der Kinder stelleb diese ohne Probleme für ein paar Tage frei.

Preis in Sicht?

Zudem würden für die Schnorchies in nächster Zeit noch weitere Überraschungen anstehen, die Achim und Monika Tüchter aber an dieser Stelle nicht verraten wollen. Eines kann Jürgen Schonhoff, Vorsitzender der TSG Lingen, jedoch schon sagen: "Es soll bald noch eine zweite Inklusionsgruppe entstehen. Die Gespräche dafür laufen bereits." Außerdem sei auch in Arbeit den Schwimm- und Schnorchelclub in Zusammenarbeit mit dem Behinderten-Sportverband Niedersachsen und dem Landessportbund weiter voranzubringen. Zunächst aber hoffen die Schnorchies und ihre Trainer drauf, den Kinder- und Jugendförderpreis zu erhalten, der am 1. September auf dem Lingener Marktplatz von Oberbürgermeister Dieter Krone anlässlich des 4. Lingener Freiwilligen- und Jugendfreizeittages vergeben wird.

FDP im Lingener Rat fordert mehr Mut bei Entscheidungen

Lingener Tagespot - Lokales vom 10. August 2019
Von Thomas Pertz

Gespräch mit Beeck und Meyer
FDP im Lingener Rat fordert mehr Mut bei Entscheidungen


Lingen . Seit der letzten Kommunalwahl am 11. September 2016 sind fast drei Jahre vergangen. Zeit, für eine Bestandsaufnahme: Wo steht die Stadt Lingen zurzeit? Welche Aufgaben sind vordringlich? Was kann verbessert werden? Dazu haben wir die Fraktionen zu Gesprächen mit der Redaktion eingeladen. Den Auftakt machen Jens Beeck und Dirk Meyer von der FDP.

Finanzen

Niedrige Arbeitslosenquote, eine gute gewerbliche Entwicklung und florierende Wirtschaft: Lingen und dem Landkreis gehe es finanziell gut, betont Fraktionsvorsitzender Beeck. Ein schuldenfreier Landkreis sei schon etwas Besonderes. „Eigentlich müsste auch die Stadt Lingen schuldenfrei sein: Da hätten wir uns mehr Vorsorge für die Zukunft gewünscht", meint der Bundestagsabgeordnete. Denn die Zeiten können, so Beeck und Meyer mit dem Hinweis auf die aktuelle Situation beim Nutzfahrzeughersteller Krone in Werlte, schlechter werden. Dies würde sich dann auch auf die Entwicklung der Gewerbesteuer auswirken.

Wohnungsbau

Beeck und Meyer begrüßen, dass die Kommune mehr Aktivitäten entwickelt, um günstigen Wohnraum zu schaffen, halten aber die dazu gegründete Wohnungsbaugenossenschaft Lingener Wohnbau für den falschen Weg. Der Weg dorthin habe viel zu lang gedauert. Statt der komplizierten Konstruktion der Genossenschaft wäre es angesichts der Niedrigzinsen nach ihrer Auffassung einfacher und schneller gewesen, wenn die Stadt Lingen selbst in Eigenregie 40 bis 60 Quadratmeter große Wohnungen bauen würde. „Zumal die Konstruktion, dass der Stadtbaurat und die Stadtkämmerin als Vorstand der Wohnbau gleichzeitig Genehmigungsbehörde für andere Investoren sind, auch nicht ganz unproblematisch ist“, erklärt Beeck.

Nachverdichtung

„Die Rosenstraße ist anders zu bewerten als die Meppener Straße“, verweist Beeck auf die kontroversen Debatten bei der geplanten Schließung von Baulücken oder dem Abriss bestehender Häuser und die Errichtung von größeren Einheiten an gleicher Stelle in Wohngebieten. Aber an einer innerörtlichen Erschließungsstraße wie der Meppener Straße müsse mehr möglich sein. „Wenn nicht da, wo dann?“, fragt Meyer. „Wenn wir mehr Wohnraum schaffen wollen ohne allzu großen Flächenverbrauch, müssen wir mutiger sein“, forderte Beeck.

Auf ein anderes Problem weist sein Fraktionskollege Meyer in den Ortsteilen hin. Bürger, die sich dort von ihren inzwischen zu groß gewordenen älteren Einfamilienhäusern trennen und eine Eigentumswohnung kaufen wollen, „stehen vor einer Finanzierungslücke. 160.000 Euro für das alte Haus und 220.000 für die Eigentumswohnung – das passt nicht.“

Pläne und Gutachten

Kritisch sehen die Liberalen im Lingener Stadtrat die aus ihrer Sicht zu starke Zunahme bei der Vergabe von Gutachten vor kommunalpolitischen Entscheidungen. „Mit dem Verkehrsgutachten kommen wir jetzt erst in die Spur“, kritisiert Meyer. Auch für den „Masterplan Innenstadt“ geht nach dem Geschmack der FDP zu viel Zeit ins Land und die geplante Sanierung des Rathausnebengebäudes sei eine „unendliche Geschichte“. Es gebe viele Beschlüsse, „aber es bewegt sich nichts“, meint Meyer. Hier stehe der Oberbürgermeister in der Verantwortung, so die beiden FDP-Politiker.

"Warum werden so viele Gutachten für städtische Vorhaben benötigt?" fragt Beeck und liefert seine Antwort gleich mit: „Weil wir nicht den Mut haben, selbst zu entscheiden.“ Der Gutachter wisse es häufig auch nicht besser, wie das Beispiel Traditionsgastronomie Wilhelmshöhe zeige. Dort sei in der Vergangenheit „viel Geld versenkt“ worden. Jetzt gebe es dank des Trägervereins ein Konzept. „Wir müssen auch mal die Dinge zu Ende bringen“, fordert Beeck mehr Tempo.

Kultur

Die Stadt Lingen hat nach Auffassung der FDP mit ihren verschiedenen Einrichtungen einen herausragenden kulturellen Stellenwert in der Region. Aber dass der Besucher dazu einmal einen Hinweis bekomme, wenn er auf dem Marktplatz stehe, könne er nicht sehen, meint Beeck: „Die Stadt sollte das Einzigartige stärker pflegen.“

Schulen und Kindertagesstätten

Die FDP spricht sich für mehr Kitas in kommunaler Trägerschaft aus und warnt angesichts des Drucks in den einzelnen Kommunen vor einem Wettbewerb untereinander um Fachkräfte. Die einzige weiterführende Schule in Trägerschaft der Stadt Lingen, das Schulzentrum Friedensschule, gelte es, stärker zu unterstützen. „Gemacht ist da noch nichts, wohl geplant“, sagt Beeck.

Verkehr

„Wenn wir unsere Verkehrssituation in Lingen verbessern wollen, müssen wir auch die Nachbargemeinden hinzunehmen und gemeinsame Konzepte entwickeln“, sagt Meyer. Eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur muss nach Auffassung der FDP ein Miteinander aller Verkehrsteilnehmer ermöglichen. Dazu gehöre das Auto ebenso wie der Radfahrer. Wenn dieser aber das Recht habe, auf der Straße zu fahren und der Gesetzgeber künftig eine Abstandsregelung zum Auto von 1,50 Metern vorschreibe, „geht das in Lingen an keiner Stelle“, betont Beeck. „Ich freu mich auch über jedes Blumenbeet in der Straße“, meint der Fraktionsvorsitzende. Die müsse es aber nicht auf Verkehrsachsen wie der Kaiserstraße geben. „Staus dort machen die Luft nicht besser“, erklärt der Liberale.

Beeck: Zugverkehr im Emsland auch mit ECx unverändert

Lingen/Berlin. Die Anschlüsse zwischen Nah- und Fernverkehr im Emsland und in der Grafschaft Bentheim sollen auch nach der Umstellung auf den ECx ab 2023 gewährleistet werden. Zudem wird der Eurocity auch in Zukunft Halt in Bad Bentheim machen. Beides teilte die Bahn in ihrer Antwort auf ein Schreiben des Lingener Bundestagsabgeordneten Jens Beeck (FDP) mit.

"Ein starker Nahverkehr auf der Schiene ist enorm wichtig für unsere Region. Ich freue mich, dass das auch die Bahn erkannt hat und nach der Umstellung auf die ECx-Züge die derzeit guten Anschlüsse vom Fernverkehr zum Nahverkehr erhalten werden sollen. Ein Wegfall des Haltes in Bad Bentheim und schlechtere Umsteigeverbindungen im Knoten Rheine wären den Menschen vor Ort nur schwer zu vermitteln gewesen", schrieb Beeck in einer Presseerklärung.

Ab 2023 werden auf der Strecke Berlin - Hannover - Amsterdam neue ECx-Fernverkehrszüge eingesetzt. Neben zusätzlichem Komfort solle dies vor allem zu einer verkürzten Reisezeit führen. Im Emsland und in der Grafschaft Bentheim führte die geplante Umstellung jedoch zu der Sorge, dass sich die Fahrzeiten durch schlechtere Anschlussverbindungen sogar verlängern könnten. Die Bahn teilte nun mit, dass der Nahverkehrsplan an die Umstellung angepasst werde und der Halt in Bad Bentheim weiterhin in gewohntem Umfang vorgesehen ist.

Europäische Richtlinie für LKW-Gewichte einführen

V.l.n.r.: Stefan Sändker, Werner Otte, Jens Beeck MdB, Sebastian Otte. Foto: Ingo Lüttecke
V.l.n.r.: Stefan Sändker, Werner Otte, Jens Beeck MdB, Sebastian Otte. Foto: Ingo Lüttecke
Spelle. Der hiesige Bundestagsabgeordnete Jens Beeck (FDP) hat sich kürzlich beim Speller Unternehmen „Lambers GmbH & Co. KG“ im Rahmen einer Betriebsbesichtigung über die aktuellen Herausforderungen der Logistikbranche informiert. Als Gesprächspartner standen Werner und Sebastian Otte von der Geschäftsführung sowie Stefan Sändker, Geschäftsführer der “Hafen Spelle-Venhaus GmbH“ zur Verfügung.

„Ein großes Problem seien derzeit die unterschiedlichen nationalen Richtlinien für LKW-Gewichte“, berichtete Werner Otte. Das zulässige Gesamtgewicht von Fahrzeugen im niederländischen Straßengüterverkehr liege bei 45 Tonnen. In Deutschland liegt die Obergrenze bei 40 Tonnen. „Mit den höheren Fahrzeugkapazitäten haben die niederländischen Logistikunternehmer einen Wettbewerbsvorteil innerhalb des Transportsgewerbes“, so Otte weiter. „Die FDP fordert seit jeher einen flächendeckenden Einsatz von Lang-LKW, den sogenannten Gigalinern“, so Beeck. Eine Studie des Bundesverkehrsministeriums hat den flächendeckenden und dauerhaften Einsatz der Lang-LKW empfohlen. „Vorteile wie Kraftstoff- und CO2-Einsparungen oder etwa die Schonung des Straßenbelags durch weniger Achsen sprechen eindeutig für den Einsatz von Gigalinern“, so Beeck.

Weitere aktuelle Herausforderungen sehen die Geschäftsführer des mit 100 Mitarbeitern großen Unternehmens beim Arbeitsschutz- und Teilzeitbefristungsgesetz. Hier wünschen sie sich mehr Entscheidungen auf unterste Ebene, nicht alles müsse in Berlin geregelt werden. Jens Beeck bestätigte diese Aussage: „Die immer mehr werdenden Regulierungen des Arbeitsmarktes führen zu unnötigen Zwängen für Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Hier müsse ein Umdenken parteiübergreifend eintreten um nicht den Standort Deutschland zu gefährden“.


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Jens Beeck - Unser Abgeordneter in Berlin


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