FDP Emsland-Süd

Pressemitteilungen vom 01.04.2017:

Parkhügel in Lingen bleibt weiter geschlossen

Lingener Tagespost - Lokales

Lingen. Der Parkhügel in Lingen bleibt weiter für die Öffentlichkeit geschlossen. Das Areal drumherum soll neu gestaltet werden. Dies hat Stadtbaurat Lothar Schreinemacher auf der jüngsten Sitzung des Planungs- und Bauausschusses (PBA) der Stadt erklärt.
Die Fraktion der Bürgernahen hatte beantragt, das Thema „Gestaltung und Öffnung des Parkhügels“ auf die Tagesordnung zu setzen. Der Ausschuss solle mit Blick auf die im Haushaltsentwurf eingestellten Mittel für „Umfeldgestaltung des Parkhügels“ über den Stand der Planungen informiert werden und die Vorstellungen der Initiativgruppe „Der Parkhügel wird schön“ diskutieren und einarbeiten.
Je 25.000 Euro in 2017 und 2018
Schreinemacher sagte, dass in den Haushaltsjahren 2017 und 2018 jeweils 25.000 Euro für den Bereich Parkhügel im Haushalt eingestellt werden sollen. Damit solle im wesentlichen der Bereich rund um die Machuriusfigur gestaltet werden. Auch das Problem der dort offen abgestellten Mülltonnen müsse die Stadt in den Griff bekommen. „Der Bauhof hat auf dem Parkhügel selbst aufgeräumt, Reinigungsarbeiten und normale Pflegemaßnahmen durchgeführt“, erläuterte der Stadtbaurat.
Schreinemacher: Bedenken der Polizei
Michael Fuest (Grüne) fragte, ob es konkrete Pläne für eine mögliche Erweiterung des Lookentors gebe, der dann dem Parkhügel weichen müsste, und ob der Parkhügel wieder für alle zugänglich gemacht werde. Schreinemacher sagte, bis mit einer möglichen Erweiterung der Mall etwas in die Gänge kommen könnte, sollte die Stadt Investitionen tätigen und den Randbereich des Parkhügels gestalten. Zur Frage der Öffnung erklärte Schreinemacher: „Wir sind nicht der Meinung, dass wir den Parkhügel wieder öffnen sollten. Stattdessen soll alles bleiben, wie es ist.“ Es gebe nach wie vor Bedenken der Polizei, diese nicht einsehbare Fläche wieder öffentlich zugänglich zu machen.
Riße: Parkhügelgruppe einbinden
Der Bürgernahe Marc Riße zeigte sich verwundert, dass die Gruppe „Der Parkhügel wird schön“ nicht zur Sitzung des PBA eingeladen worden sei. Die Gruppe habe zahlreiche Vorschläge für den Parkhügel gemacht, die mit Hinweis auf die Verkehrsicherungspflicht von der Stadt bislang abgelehnt worden seien. „Die Gruppe muss, wie versprochen, eingebunden werden“, forderte Riße.
Fluchtweg aus dem Lookentor ist sicher
Schreinemacher sagte zu, die Gruppe in die Planungen einzubinden. „Aber wir können nicht freigeben, was nicht verkehrssicher ist“, stellte der Stadtbaurat klar. Verkehrssicher auf dem Hügel sei allerdings der zweite Fluchtweg aus dem Lookentor über ein kurzes Stück des Hügels zum Treppenhaus der darunter liegenden Tiefgarage, betonte Schreinemacher auf eine entsprechende Nachfrage von SPD-Ratsherr Stefan Wittler.

Beeck: Was fehlt, ist Flair
Jens Beeck (FDP) äußerte, dass der Parkhügel eine schnell erreichbare Stelle in der Stadt für eine kleine und ruhige Pause sei. „Was dort fehlt, ist das „Flair“, meinte der Liberale. Man könne dort mit Kleinigkeiten viel machen und sollte daran zügig weiterarbeiten, forderte Beeck. Die Bedenken der Polizei, dass auf der nicht einsehbaren oberen Fläche bei einer Öffnung des Parkhügels wieder ein Problembereich in der Stadt entstehen könnte, hielt Beeck für daneben. „Die polizeibekannten ‚Hotspots‘ sind alle frei einsehbar. Die Diskussion darüber ist abstrus“, befand Beeck. Vertreter der CDU-Fraktion äußerten sich im PBA nicht zum Thema Parkhügel.
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