FDP Emsland-Süd

Pressemitteilungen vom 09.10.2012:

Parkhügel ungepflegt und nicht begehbar – Heute Sitzung vom Planungs- und Bauausschuss

Lingener Tagespost - Lokales vom 09.10.2012
von Burkhard Müller

Lingen. Nach wie vor ist die Erweiterung der Einkaufspassage „Lookentor“ ein Thema in der Stadt Lingen. Doch nicht nur das: Auch der in unmittelbarer Nähe liegende Parkhügel ist ein Dorn im Auge vieler Bürger. Der Grund ist einfach zu erklären: Das ganze Areal ist nicht nur hochvergittert, sondern wirkt ungepflegt und hässlich. Auch vor diesem Hintergrund ist es, auf Antrag der Liberalen Fraktion im Stadtrat, ein Thema in der heutigen Sitzung des Planungs- und Bauausschusses um 15 Uhr in den Emslandhallen.

„Wir wollen jetzt endlich wissen, was dort geplant ist, weil man dieses Grundstück nicht einfach sich selbst überlassen kann“, erklärte am Montag Jens Beeck von der Liberalen Fraktion auf Anfrage unserer Zeitung den Hintergrund des Antrages.

Aus diesem Anlass wollte unsere Zeitung vom Eigentümer des Lookentors, dem Lingener Immobilienhändler Hermann Klaas, wissen, wie weit die Planungen für eine Vergrößerung der Mall vorangeschritten sind.

„Nach wie vor bestehen Absichten, das Lookentor zu vergrößern. Und nach wie vor ist dafür Einiges erforderlich“, erklärte Klaas gestern auf Nachfrage. Geplant sei eine Erweiterung etwa in Höhe des Eiscafés hinüber zum Parkhügel und dann mit einem Schwenk zurück in Richtung Volksbank.

Auf die Frage, ob es schon einen Zeitplan gebe, antwortete Klaas mit einem klaren „Nein“. Jetzt müsse erst einmal die Politik befinden, wie es dort weitergehen könne. Dass es nach wie vor Gespräche gebe, aber aktuell
noch nichts Konkretes vorliege, konnte auch Lingens Stadtbaurat Georg Lisiecki bestätigen.

Prioritätenliste

Das Gleiche gelte auch für den Parkhügel: „Wir haben für die Stadt eine Prioritätenliste erarbeitet, auf der der Parkhügel nicht ganz oben steht. Wichtiger ist im Rahmen der Innenstadtsanierung zum Beispiel der Marktplatz“, betonte der Stadtbaurat.

Zudem erklärte Lisiecki, dass es zurzeit überhaupt keinen Sinn mache, an dieser Stelle Geld auszugeben. Erst wenn es sichere Planungen gebe, könne man auch diesen Bereich weiterentwickeln.

Für die Stadtwerke als Eigentümerin eines Großteils der Fläche von rund 2600 Quadratmetern erklärte ihr Geschäftsführer Arno Ester: „Wir sind auf der Suche nach einer für beide Seiten konstruktiven Lösung. Die ist zwar noch nicht in Sicht, aber wir sind miteinander im Gespräch“, betonte der Geschäftsführer.

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Kommentar
Lookentor hat „mehr Lauf“ gebracht

Gerade erst fünf Jahre ist die Einkaufspassage alt, und doch wird schon seit einiger Zeit darüber nachgedacht, das Lookentor zu erweitern.

Auch wenn es vor dem Bau der Mall viele Bedenken in der Stadt gegeben hat, so lässt sich doch eines heute unstrittig feststellen: Das Lookentor hat „mehr Lauf“ nach Lingen gebracht. Sie um einen weiteren Arm zu erweitern, macht Sinn, weil auch die Nachbarstädte wie Meppen und Rheine dabei sind, ihre eigenen Einkaufspassagen zu bauen. Allerdings hat das Lookentor den anderen beiden Centern eines voraus: Es liegt mitten in der Stadt und wird von den Lingenern und vielen Gästen der Stadt angenommen.

Mit einer Erweiterung der Mall könnte dann auch gleich das Problem „Parkhügel“ mit einplaniert werden. Der dem Quartier anhängende Hinterhofcharakter wäre im Zuge der Erweiterung kein Thema mehr.
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